Archiv der Kategorie: Vermischtes

Ruanda fordert von London ausstehende Zahlung von 61 Millionen Euro für Migrationsabkommen

Ruanda fordert von London ausstehende Zahlung von 61 Millionen Euro für Migrationsabkommen

Eine Woche nach der Ankündigung britischer Sanktionen gegen Ruanda wegen seiner mutmaßlichen Unterstützung der M23-Rebellen im Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo schlägt Kigali nun zurück. Die ruandische Regierung verlangt von Großbritannien die Begleichung des ausstehenden Betrags des umstrittenen Abkommens zur Umsiedlung illegal eingereister Migranten nach Ruanda. Dieses Vorhaben wurde im vergangenen Jahr mit dem Amtsantritt der britischen Labour-Regierung endgültig aufgegeben, berichtet RFI.

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HRW/Südafrika: Schutz der Zivilbevölkerung vor dem Einsatz explosiver Waffen

HRW/Südafrika: Schutz der Zivilbevölkerung vor dem Einsatz explosiver Waffen

Eine Petition auf der Website der Kampagne #StopBombingCivilians https://www.hrw.org/StopBombingCivilians  fordert Südafrika auf, die internationale Erklärung zu diesen Waffen zu unterzeichnen. Human Rights Watch erklärte heute nach einer regionalen Konferenz zu diesem Thema am 27. und 28. Februar in Johannesburg, dass Südafrika und andere Länder, die die politische Verpflichtungserklärung zum Schutz von Zivilisten vor Bombardierungen und Beschuss von Städten und Dörfern in Kriegszeiten noch nicht unterzeichnet haben, dies dringend tun sollten. Viele andere Länder haben diese Erklärung bereits angenommen.

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Marokko: Ein Opferfest ohne Schaf

Marokko: Ein Opferfest ohne Schaf
Eine muslimische Familie feiert das Opferfest mit einem gemeinsamen Essen, Gebeten und Solidarität.

Um das Aïd el-Kebir-Fest zu feiern, müssen Muslime ein rituelles Opfer vollziehen, indem sie ein Schaf schlachten. Doch am Mittwoch, den 26. Februar 2025, forderte der marokkanische Königs Mohammed VI. seine Untertanen aufforderte, auf dieses Ritual zu verzichten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9/2025: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9/2025: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Neues Diamantenverkaufsabkommen in Botsuana: Am Dienstag unterzeichnete Botsuanas Regierung ein neues Diamantenverkaufsabkommen mit De Beers, einem Tochterunternehmen des Bergbaukonzerns Anglo American. Das lang erwartete Abkommen, das eine Laufzeit von zehn Jahren umfasst, beinhaltet unter anderem eine Erhöhung des Anteils der staatseigenen Okavango Diamond Company (ODC) am Diamantenverkauf der Debswana Diamond Company – einem 50:50 Joint Venture der ODC und De Beers.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 8/2025

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 8/2025

Die Afrikanische Union stimmt für die Schaffung eines kontinentalen Finanzstabilisierungsfonds: Letzten Freitag stimmten die Vertreterinnen und Vertreter der afrikanischen Staaten auf dem 38. Gipfel der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba für die Schaffung des African Financial Stability Mechanism (AFSM). Dieses Vorhaben, das von der African Development Bank (AfDB) vorgestellt wurde, zielt darauf ab, den Kontinent vor potenziellen Schuldenkrisen zu schützen, indem es einen regionalen Finanzstabilisierungsfonds etabliert.

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Marokko: Behörden vereiteln neuen „Terroranschlag“, 12 Verdächtige festgenommen

Marokko: Behörden vereiteln neuen „Terroranschlag“, 12 Verdächtige festgenommen
Logo der marokkanischen Sicherheitsbehörde

Die marokkanische Polizei hat am Mittwoch, den 19. Februar, eine Zelle zerschlagen, die dem Islamischen Staat in der Sahelzone angeschlossen war und Anschläge vorbereitete. Zwölf Personen wurden im Rahmen einer groß angelegten Polizeiaktion gleichzeitig in mehreren Regionen des Königreichs festgenommen, berichtet RFI.

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Die Transsahara-Straße: Brücke zwischen Algerien und Westafrika

Algerien befindet sich in der Endphase des Baus des letzten Abschnitts der Transsahara-Straße, eines gewaltigen Projekts, das Algier mit Lagos verbindet. Diese Straße erstreckt sich über etwa 4.800 Kilometer und ist Teil eines weitreichenden Netzwerks transafrikanischer Hauptverkehrsstraßen. Sie durchquert sechs Länder: Algerien, Tunesien, Mali, Niger, Tschad und Nigeria.

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Lesetipp/DLF: Südafrika: Mushin Hendricks erschossen – er galt als erster offen homosexuell lebender Imam der Welt

In Südafrika ist der international bekannte homosexuelle Imam Muhsin Hendricks erschossen worden. Der 58-jährige liberale Geistliche wurde nahe der Stadt Gqeberha überfallen, wie die Polizei mitteilte.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7/2025: Richtungsentscheidungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7/2025: Richtungsentscheidungen

Reaktionen auf die Lage im Ostkongo: Heute kommt der Peace and Security Council der Afrikanischen Union (AU) zusammen, um über die Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zu beraten. Nicht anwesend ist der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi, der gestern Abend zur Münchner Sicherheitskonferenz in Deutschland eingetroffen ist und sich von seiner Premierministerin Judith Suminwa Tuluka vertreten lässt. Das Treffen des Sicherheitsgremiums der AU fügt sich in eine Reihe von Treffen ein, nachdem die Furcht vor einer regionalen Ausweitung des Konflikts weiter wächst.

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Unis Leipzig/Addis Abeba: Hinweis zum MA- und PhD-Programm „Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa (GSPSA)“

Unis Leipzig/Addis Abeba: Hinweis zum MA- und PhD-Programm "Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa (GSPSA)"

Seit 2012 bieten das Global and European Studies Institute (GESI) der Universität Leipzig und das Institute for Peace and Security Studies (IPSS) der Universität Addis Abeba ein gemeinsames MA- und PhD-Programm in „Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa“ (GSPSA) an. Derzeit werden Bewerbungen für den Jahrgang 2025 entgegengenommen. Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 28. Februar 2025.

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Lesetipp/DLF: Algerisches Anschlagsopfer verklagt Literaturpreisträger Daoud

Lesetipp/DLF: Algerisches Anschlagsopfer verklagt Literaturpreisträger Daoud

Der französisch-algerische Literaturpreisträger Kamel Daoud ist von einer Algerierin verklagt worden, weil er ihre Geschichte gegen ihren Willen in seinem Roman „Houris“ verarbeitet haben soll. Für dieses Buch war Daoud 2024 mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet worden. Aus Justizkreisen heißt es, dass der Schriftsteller im Mai in Paris vor Gericht erscheinen soll.

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Mitteilung und Demo-Aufruf für Berlin am kommenden Sonntag von CAMPACT  

Mitteilung und Demo-Aufruf für Berlin am kommenden Sonntag von CAMPACT  

„Die gestrige Tat von München hat uns tief berührt. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Angehörigen und den Kolleg*innen von Verdi. Noch wissen wir zu wenig über die Hintergründe und die Motive des Täters. Doch wir müssen uns fragen, wie wir solche Taten verhindern können. Leider ist sicher, dass die AfD die Tat für ihre rechtsextreme Hetze ausschlachten wird. Für uns steht fest: Menschen auf der Flucht unter Generalverdacht zu stellen und wie potenzielle Täter*innen zu behandeln, das passt nicht zu einer humanistisch geprägten Gesellschaft.

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